


von Ulrike Lindner
Nicht jede Mutter oder jeder Vater, die sich Unterstützung bei der Erziehung wünschen, können an einem regelmäßigen Kurs teilnehmen. Für alle, die zu Hause lernen wollen, wie Erziehung besser gelingen kann, bietet sich das Programm „Freiheit in Grenzen“ an.
Das Erziehungstraining wurde an der Universität München von dem Psychologieprofessor Klaus A. Schneewind entwickelt. Gefördert wird es vom Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen. Das Programm ist in drei Fassungen erhältlich, die sich an Eltern von Vorschulkindern, an Eltern von 5 bis 12-jährigen Kindern und an Eltern von Jugendlichen wenden.
Auf einer CD-Rom sowie in einem Begleitbuch werden jeweils beispielhafte Szenen aus dem Familienalltag gezeigt, die wohl allen Eltern in dieser oder ähnlicher Form begegnet sein dürften. Ob Streit im Kinderzimmer, anstrengende Bettgeh-Routine, Nicht-Verlieren-können oder Wutanfälle (wie auf der CD für Kinder im Grundschulalter dargestellt) – im Video werden diese Konfliktfälle präsentiert und dann aufgearbeitet.
Jede Lerneinheit hat die gleiche Struktur: Ein kurzer Film führt in die Problematik ein. Dann werden drei mögliche Handlungsoptionen gezeigt, erläutert wie sie umzusetzen sind und kommentiert. Mit Hilfe des Films wird genau erklärt, wie das Verhalten der Eltern bei den Kindern ankommt und was diese dabei lernen.
E-Mail