


von Ulrike Lindner
Wohl alle Eltern wünschen sich, ihre Kinder zu selbstbewussten, glücklichen Erwachsenen zu erziehen. Dass dieser Wunsch zwar theoretisch lobenswert, in der Praxis aber nicht immer ganz leicht umsetzbar ist, ist eine Erfahrung, die viele Mütter und Väter in Erziehungstrainings führt.
Die STEP-Methode gehört neben Triple P, Starke Eltern – Starke Kinder und KESS zu den bekanntesten Angeboten auf dem Markt. Das Elterntraining wurde in den USA entwickelt und wird seit einigen Jahren auch in Deutschland erfolgreich praktiziert. Die zehnwöchigen Elterntrainings richten sich an Eltern von Klein- und Grundschuleltern sowie an Eltern von Teenagern. Außerdem können sich Erzieher und Pädagogen in eigens für sie entwickelten Trainings fortbilden. Ergänzend werden auch intensivere Betreuungen angeboten, in denen zum Beispiel Eltern, die von der Jugendhilfe betreut werden, ihre Erziehungskompetenz verbessern können.
In den STEP-Kursen werden die Eltern darin bestärkt, die Fähigkeiten ihrer Kinder zu respektieren und ihre Stärken zu erkennen. Gegenseitige Achtung, Grenzen setzen und auf die Situation bezogen zu reagieren, sind die drei Säulen des Erziehungsprogramms. Sie sollen dazu führen, dass Selbstachtung, Selbstvertrauen sowie partnerschaftliches und verantwortungsvolles Verhalten in den Familien wachsen.
E-Mail