Eltern sein ist niemandem in die Wiege gelegt. Spätestens wenn der Nachwuchs die erste Nacht durchschreit, wenn Spielsachen das Wohnzimmer in einen Hindernisparcours verwandeln oder sich die lieben Kleinen weigern, das ausgewogen komponierte Mittagessen zu verzehren, denken viele Mütter und Väter über Weiterbildungsmöglichkeiten in Sachen Familienfrieden nach. Elterntrainings boomen. Was hinter den einzelnen Angeboten steckt, wie und ob sie funktionieren, soll die neue Serie "Weiterbildung für Eltern" klären.
Erziehung
Das Schatzbuch der Herzensbildung
Grundlagen, Methoden und Spiele zur emotionalen Intelligenz
Nur wer sich selbst kennt und die eigenen Gefühle einschätzen kann, ist in der Lage, „mit dem Herzen zu sehen“, das Verhalten anderer zu verstehen und damit richtig umzugehen. Die Autorin Charmaine Liebertz bietet ein leicht verständliches Grundlagenbuch zur Werteerziehung.
Einer der Klassiker unter den Erziehungsprogrammen ist Triple P. Es wird von zahlreichen Beratungsstellen, Familienhäusern, Kitas und Trägern wie Caritas, Diakonie, DRK und vielen anderen angeboten. Je nach Ausrichtung gibt es Triple P als Gruppentraining, Kurzberatung, Einzeltraining oder Teen Triple P.
Das Praxisbuch für Eltern, Lehrer und Erzieher: Rund 90 Spiele zum ganzheitlichen Lernen, mit denen Sie Wahrnehmung, Bewegung, Neugier und Lernfreude von Kindern fördern.
Kinder kommen voller Wissensdurst und Tatendrang in den Kindergarten und in die Grundschule. Ihre Gefühle, ihre Bedürfnisse nach Bewegung oder ruhiger Entspannung und ihre bisherigen Erfahrungen haben sie dabei stets mit im „Gepäck“. Deshalb müssen pädagogische Fachkräfte Lernprozesse fördern, die Kinder in ihrer ganzen Persönlichkeit ernst nehmen und Bewegung, Sinneswahrnehmung und Erkenntnis effektiver verknüpfen. Charmaine Liebertz stellt neue Spiele vor, die vernetzes Lernen ermöglichen und Kindern dabei helfen, ihren individuellen Lernweg zu finden.
„K“ wie kooperativ, „E“ wie ermutigend, „S“ wie sozial und „S“ wie situationsorientiert – das ist in vier Schlagwörter gefasst das Konzept von KESS-erziehen. Das Programm für Eltern haben Psychologen und Pädagogen im Auftrag der Arbeitsgemeinschaft für katholische Familienbildung e.V. (AKF) entwickelt.
... ist nicht immer leicht! Der Band gibt Tipps, wie der Schulalltag für alle Beteiligten positiv, mit freudiger Wissbegierde und Spaß am Lernen gelingen kann.
Eltern erhalten Anregungen zur sinnvollen Förderung und Forderung und Tipps, wie bei besonderen Herausforderungen besonnen reagiert werden kann.
„Starke Eltern – Starke Kinder“ ist ein Erziehungsprogramm des Deutschen Kinderschutzbundes (DKSB). Angeboten werden die Kurse von den Ortsverbänden des DKSB oder anderen Institutionen. Ein Kurs umfasst acht bis zwölf Treffen von ca. zwei Stunden Dauer. Die Kurse richten sich an alle Eltern, es gibt neben dem allgemeinen Erziehungstraining spezielle Angebote für Patchwork-Familien oder Alleinerziehende, Eltern von Teenagern sowie für türkische oder russische Familien.
Wer Kinder verantwortungsvoll in die Zukunft begleiten möchte, dem muss ganzheitliches Erziehen und Lernen ein zentrales Anliegen sein. Denn das bedeutet, die Lernvoraussetzungen von Kindern zu berücksichtigen und sie optimal auf die Anforderungen der Informationsgesellschaft des 21. Jahrhunderts vorzubereiten.
Charmaine Liebertz hat dafür wertvolle Schätze zusammengetragen: neueste Erkenntnisse zum hirngerechten Lernen, Erstaunliches über die sieben Intelligenzen des Menschen, die sechs Bausteine ganzheitlichen Lernens (Bewegung, Wahrnehmung, Konzentration, Entspannung, Rhythmus, Rituale) mit 70 Spielen und Projektideen für Kindertagesstätte, Schule und Elternhaus.
Wohl alle Eltern wünschen sich, ihre Kinder zu selbstbewussten, glücklichen Erwachsenen zu erziehen. Dass dieser Wunsch zwar theoretisch lobenswert, in der Praxis aber nicht immer ganz leicht umsetzbar ist, ist eine Erfahrung, die viele Mütter und Väter in Erziehungstrainings führt.
Die STEP-Methode gehört zu den bekanntesten Angeboten auf dem Markt. Das Elterntraining wurde in den USA entwickelt und wird seit einigen Jahren auch in Deutschland erfolgreich praktiziert.
Nicht jede Mutter oder jeder Vater, die sich Unterstützung bei der Erziehung wünschen, können an einem regelmäßigen Kurs teilnehmen. Für alle, die zu Hause lernen wollen, wie Erziehung besser gelingen kann, bietet sich das Programm „Freiheit in Grenzen“ an.
Das Erziehungstraining wurde an der Universität München von dem Psychologieprofessor Klaus A. Schneewind entwickelt. Gefördert wird es vom Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen.